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Präimplantationsdiagnostik (PID)

Bei der Präimplantationsdiagnostik (PID) wird mit genetischen Untersuchungen darüber entschieden, welcher Embryo nach einer künstlichen Befruchtung in die Gebärmutter eingepflanzt wird.

In Deutschland ist die PID grundsätzlich verboten und nur in Ausnahmen zur Vermeidung von schweren Erbkrankheiten, Tot- oder Fehlgeburten zulässig. Ob ein Paar die Erlaubnis bekommt, entscheidet eine Ethikkommission.

Die Kosten einer PID (10.000 bis 25.000 Euro) müssen die betroffenen Paare selber bezahlen. Die pro familia setzt sich dafür ein, dass die Kosten von den Krankenkassen übernommen werden.

Die Beratung der pro familia Mainz bietet Ihnen folgende Möglichkeiten:

vor einer Präimplantationsdiagnostik:

  • einen eigenen Standpunkt zu den angebotenen Untersuchungen zu finden
  • bei Ihrer Entscheidung unterstützt zu werden, ob und was Sie durchführen lassen

während des Wartens auf Ergebnisse:

  • die Zeit des Wartens zu überstehen
  • Hilfe, mit Ängste und Zweifeln umzugehen
  • mögliche Konsequenzen zu überdenken

nach der Präimplantationsdiagnostik:

  • die Bedeutung des Ergebnisses zu besprechen
  • bei auffälligem Befund eine Entscheidung zu treffen, die Sie sich zutrauen
  • etwas über Hilfsangebote für das Leben mit einem kranken oder behinderten Kind zu erfahren
  • sich über medizinische, rechtliche und psychologische Aspekte eines Schwangerschaftsabbruchs zu informieren
  • nach einem Schwangerschaftsabbruch oder Tod des Kindes begleitet zu werden
  • Unterstützungsmöglichkeiten und Kraftreserven zu finden – z.B. in der Partnerschaft

Die Beratung ist freiwillig und kostenlos. Die Beratung bei der pro familia berücksichtigt die individuellen Lebensumstände und ist ergebnisoffen.